Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Eine wichtige Station in der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung war die Eröffnung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg am 16. März 1997. Mit seinen Ausstellungen und Veröffentlichungen hat das Zentrum wesentliche Impulse zur gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma und dessen Nachwirkungen gegeben. Das Zentrum macht überdies die vielfältigen Leistungen der Sinti und Roma zur europäischen Kulturgeschichte sichtbar und greift aktuelle gesellschaftspolitische Fragen auf, insbesondere zum Thema Menschenrechte.

01 | Bericht der „Tagesschau“ über die Eröffnung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg
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02 | Der Eingang zum Ausstellungsbereich des Zentrums, im Hintergrund das Heidelberger Schloss Archiv DokuZ
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03 | Zum Festakt anlässlich der Eröffnung des Zentrums am 16. März 1997 waren über 700 Gäste aus dem In- und Ausland nach Heidelberg gekommen. Erste Reihe von links: Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, Yehudi Menuhin, Bundespräsident Roman Herzog, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma Romani Rose. Archiv DokuZ
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04 | Bundespräsident Roman Herzog anlässlich der Eröffnung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma am 16. März 1997
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05 | Blick in die ständige Ausstellung des Heidelberger Dokumentations- und Kulturzentrums. Die vom Zentrum realisierten Ausstellungen haben die Dimension des Völkermords an den Sinti und Roma erstmals für eine breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Integraler Bestandteil der Ausstellungen sind historische Privat- und Familienfotos von Sinti und Roma. Diese Selbstzeugnisse stehen für einen anderen Blick auf […]
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06 | Statement von Reinhold Lagrene (1950-2016)
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07.1 | Eine weitere vom Zentrum realisierte Ausstellung dokumentiert im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau seit August 2001 die systematische Vernichtung der Sinti und Roma im nationalsozialistisch besetzten Europa. Die im Häftlingsblock 13 des ehemaligen „Stammlagers“ installierte Ausstellung wurde vom polnischen Außenminister Władysław Bartoszewski eröffnet, der als junger Mann selbst Häftling in Auschwitz war. Archiv DokuZ
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07.2 | Eine weitere vom Zentrum realisierte Ausstellung dokumentiert im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau seit August 2001 die systematische Vernichtung der Sinti und Roma im nationalsozialistisch besetzten Europa. Die im Häftlingsblock 13 des ehemaligen „Stammlagers“ installierte Ausstellung wurde vom polnischen Außenminister Władysław Bartoszewski eröffnet, der als junger Mann selbst Häftling in Auschwitz war. Archiv DokuZ
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07.3 Der Auschwitz-Überlebende Rudolf Steinbach vor der Namenswand der Opfer in der Ausstellung im Häftlingsblock Block 13 Archiv DokuZ, Fotograf: Rogier Fokke
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