Ausschluss aus den Schulen

In vielen Orten waren Sinti- und Roma-Kinder als „Fremdblütige“ vom Schulunterricht ausgeschlossen oder man richtete getrennte „Zigeunerklassen“ ein. Die meisten Sinti- und Roma-Kinder, die die Schule weiter besuchen durften, wurden später mit ihren Familien nach Auschwitz-Birkenau deportiert.

01.1 | Dortmunder Sinti-Kinder in der Volksschule. Sie wurden später nach Auschwitz deportiert und ermordet. Stadtarchiv Dortmund
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01.2 | Dortmunder Sinti-Kinder in der Volksschule. Sie wurden später nach Auschwitz deportiert und ermordet. Stadtarchiv Dortmund
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01.3 | Dortmunder Sinti-Kinder in der Volksschule. Sie wurden später nach Auschwitz deportiert und ermordet. Stadtarchiv Dortmund
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01.4 | Dortmunder Sinti-Kinder in der Volksschule. Sie wurden später nach Auschwitz deportiert und ermordet. Stadtarchiv Dortmund
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02 | Paul Schneck in der Katholischen Westschule Hamm, Anfang 1939. Im März 1943 wurde er nach Auschwitz deportiert, wo er wahrscheinlich umkam. Stadtarchiv Hamm, Sammlung Mechthild Brand
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03 | Karl Stojka in der Volksschule in Wien kurz vor seiner Deportation nach Auschwitz Archiv DokuZ
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03 | Karl Kling in der Volksschule in Karlsruhe, Ende der Dreißigerjahre. Im Frühjahr 1943 wurde er während des Unterrichts abgeholt und nach Auschwitz deportiert, wo er dem Völkermord zum Opfer fiel. Archiv DokuZ
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05.1 | Siegfried Pohl aus Hamm (ganz links) als Messdiener bei der Erstkommunion 1941 Stadtarchiv Hamm, Sammlung Mechthild Brand
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05.3 | Laut Schülerverzeichnis der Katholischen Feldschule Hamm wurden die Brüder Siegfried und Gottfried Pohl am 9. März 1943 als „Zigeunermischlinge“ nach Auschwitz deportiert. Am 20. Oktober 1943 starb Siegfried Pohl dort an den unmenschlichen Lebensbedingungen. „9.3.43 Polizeiliche Vorbeugungshaft. Zigeuner-Mischling mit vorwiegend deutschem Blut.“ Stadtarchiv Hamm, Sammlung Mechthild Brand
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05.3 | Todesurkunde von Siegfried Pohl aus Auschwitz „(…) ist am 20. Oktober 1943 um 09 Uhr 30 Minuten verstorben (…).“ Archiv des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau
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06 | Schreiben der Staatsverwaltung/Schul- und Hochschulabteilung der Hansestadt Hamburg vom 5. Mai 1939 „(…) hat der Oberbürgermeister der Stadt Köln (…) angeordnet, daß die in den verschiedenen Schulen befindlichen Zigeunerkinder ab 1. Dezember 1939 in einer Klasse zusammengefasst werden sollen.“ Staatsarchiv Hamburg, 361-7 Staatsverwaltung – Schul- und Hochschulabteilung, Nr. 4020-20
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07.1 | „Schulbesuch der Zigeunerkinder“, Wien „(…) kann kein Lehrer und kein Schulplatz für diesen Abschaum zur Verfügung stehen“ Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Wien
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07.2 | „Schulbesuch der Zigeunerkinder“, Wien „(…) kann kein Lehrer und kein Schulplatz für diesen Abschaum zur Verfügung stehen“ Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Wien Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Wien
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