Sinti und Roma in den Gettos und Zwangsarbeitslagern

Nach ihrer Ankunft im „Generalgouvernement“ mussten die deportierten Sinti und Roma in Lagern und später auch in Gettos unter SS-Bewachung schwerste Zwangsarbeit leisten, selbst alte Menschen und Kinder. Hunger, Kälte, Krankheiten und brutale Misshandlungen bestimmten ihren Alltag. Zahlreiche Menschen fielen Exekutionskommandos zum Opfer.

Einigen Sinti und Roma gelang es zu fliehen und im besetzten Polen unter ständiger Gefahr im Verborgenen zu überleben. Andere versuchten, sich nach Deutschland durchzuschlagen. Doch die meisten wurden auf der Flucht verhaftet.

01 |  Mit einem „Z“ markierte „Kennkarte“ aus dem „Generalgouvernement“. Das Dokument gehörte einer deportierten deutschen Sintiza. Archiv DokuZ
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02 |  Sinti- oder Roma-Kinder in einem Getto im besetzten Polen, um 1940. Die Aufnahme stammt aus dem Nachlass von Heinrich Hoffmann, der als „Hoffotograf“ Hitlers die fotografische Inszenierung des Führermythos prägte. Zum Entstehungshintergrund des Bildes gibt es keine Überlieferung. Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek, Fotoarchiv Hoffmann, Sigel 62, Bildnummer hoff-28333  
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03 |  Interview mit Christine Winterstein im Jahr 1996 Heuß, Herbert: Die Verfolgung der Sinti in Mainz und Rheinhessen 1933-1945, Landau 1996, S. 24
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